Meine Ziele

Die Gemeinde liegt mir am Herzen.

Als oberster Vertreter und Repräsentant möchte
ich aktiv dazu beitragen, die Gemeinde nach vorne
zu bringen und für die Zukunft aufzustellen.
Hier zeige ich Ihnen, was mir wichtig ist,
welche Pläne ich habe und was ich umsetzen möchte.

Bürgernaher Austausch

Ich möchte mit allen Bürgerinnen und Bürgern im regelmäßigen und konstruktiven Austausch bleiben und Informationswege verkürzen. „Das Ohr am Bürger“ lautet die Devise. Ein wichtiger Baustein in diesem Kontext ist das ehrenamtliche Engagement. Ehrenamt ist das Herzstück unserer Gesellschaft und sollte in jeder Hinsicht gefördert werden. Mit der aktiven Einbindung und Beteiligung der Menschen unserer Gemeinde wird Kommunikation zu einem wertvollen Produktionsfaktor. Denn nur im Dialog miteinander können wir unsere Gemeinde verbessern und schöner machen.

Wohn- und Lebensqualität

Mein Ziel ist es, ein gutes Lebensumfeld für die Bürger in Ganderkesee zu schaffen, um dauerhaft die Lebens- und Wohnqualität zu erhöhen. Gerade für Familien und ältere Menschen geht es um einen passgenauen und bedarfsgerechten Mehrwert.
Um junge Menschen vor Ort zu halten, befürworte ich die behutsame Bebauung im ländlichen Raum. Dabei geht es nicht nur um Neubaugebiete, wo Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser entstehen, sondern auch die Bebauung auf elterlichen Grundstücken, um die Nachfolge zu sichern. Ein zusätzlicher Punkt sind günstige Wohnungen, die sich auch Auszubildende oder Studierende leisten können. Im Mittelpunkt stehen für mich dabei die ebenfalls Überlegungen in Richtung Zukunft, um einen guten Mix einer lebendigen Gemeinde zu schaffen: beispielsweise ein generationsübergreifendes und seniorengerechtes Wohnen. Denn sowohl die Arbeits- als auch die Lebensmodelle ändern sich momentan sehr stark – Homeoffice, Co-Working, New Work, Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind Aufgaben, mit denen wir uns langfristig beschäftigen sollten.

Bildung und Familie

Bildung ist für eine vorwärtsgewandte und aufstrebende Kommune wie Ganderkesee unabdingbar. Ein gutes Bildungsangebot und eine vielseitige Bildungslandschaft steigern die Attraktivität der Gemeinde und sind somit eine gute Investition in die Zukunft. Umso wichtiger halte ich eine zeitgemäße Ausstattung unserer Kindergärten und Schulen. Die Pandemie hat uns gezeigt, wo und wie wir uns verbessern müssen. So sehen wir, dass wir mit der Digitalisierung noch lange nicht weit genug versorgt sind. Auch dass wir immer einen Plan B für die Betreuung unserer Kinder und der Entlastung der Eltern parat haben müssen, dafür stehe ich als Bürgermeister. Gerade vor dem Hintergrund, dass ab 2025 ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung besteht, sind alle erforderlichen Maßnahmen der Realisierung auf den Weg zu bringen.

Klima und Umwelt

Jeder sollte dafür Sorge tragen, dass wir eine umweltbewusste und klimafreundliche Gemeinde sind und auch bleiben. Dazu beitragen kann ein gut ausgebautes Radwegenetz. Ich befürworte die Förderung von alternativen Energien, wie das Installieren von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, das behutsame Installieren von Windkraftanlagen – im Dialog mit den Anwohnern. Dem Erschließen von Neubaugebieten sollten wir in den nächsten Jahren mit Augenmaß begegnen, da in der Vergangenheit viele große Flächen versiegelt wurden. Der demographische Wandel wird dafür zukünftig viele alte Häuser zur Verfügung stellen, was Wohnraum für junge Familien bringt, der erschwinglich sein wird.

Wirtschaftsstandort

Langfristig hängt der wirtschaftliche Erfolg von der Attraktivität der Standortbedingungen ab. Investitionen in die Infrastruktur (Flughafen), aber auch in die Digitalisierung und Mobilität sind erforderlich. Ich möchte dazu beitragen, dass in Ganderkesee nicht nur die Arbeitsplätze erhalten bleiben, sondern auch neue geschaffen werden. Kontrolliertes Wachstum und Umweltschutz schließen einander dabei nicht aus. Daher halte ich eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung für unabdingbar. Anreize für Start-Ups zu generieren und Stadt-Umland-Kooperationen auszuloten sowie der Austausch mit Industrie, Gewerbe, Dienstleistung und Handwerk ist mir sehr wichtig.

Verwaltung im Rathaus

Ich möchte gemeinsam mit den Mitarbeitenden für effektive, effiziente und dienstleistungsorientierten Abläufe sorgen, um den Service um und für die Bürger*innen einfach zu gestalten. Kurze Wege und zeitnahe Entscheidungen sind mir genauso ein Anliegen, wie kreatives Denken in flachen Hierarchien zu ermöglichen. Für eine zukunftsfähige Verwaltung müssen Modelle aus der Wirtschaft (Agiles Arbeiten, New Work, Open Innovation) geprüft werden. Ich bin der Meinung: Die Verwaltung der Zukunft braucht Innovationen. Die Finanzpolitik wird uns gerade unter dem Regime der Corona-Krise fordern. Umso wichtiger wird ein modernes Controlling als vorausschauendes Führungsinstrument. Für die Mitarbeitenden möchte ich ein ansprechbarer Kollege in besonderer Verantwortung sein, denn nur im Team werden wir den Herausforderungen von bürgernaher Verwaltung gerecht.

Die richtige Krisen-Kommunikation

Was haben wir für die Zukunft aus der Corona-Pandemie für die Gemeinde gelernt? Sind wir gut genug aufgestellt, um anstehende Krisen wie Naturkatastrophen, Cyberangriffe, Großbrände und weitere Pandemien zu meistern? Wie sind die Kommunikationswege? Wie können wir schon jetzt vorsorgen, damit Unternehmen, Chefetagen und Mitarbeitende zukünftig transparent, ehrlich, wertschätzend, fürsorglich, aufmunternd, lösungsorientiert und klar miteinander arbeiten und umgehen können?
Diese Fragen gilt es zu beantworten. Ich möchte mit meiner besonderen Expertise die Krisenprävention und Krisenkommunikation stärken, um für den Notfall vorbereitet zu sein. Ein zeitgemäßes Notfallhandbuch und die Einrichtung einer Task-Force wären die ersten Schritte.

Zukunft der Gemeinde

Wir müssen uns damit auseinandersetzen, wie eine mögliche Zukunft mit einer lebendigen Gemeinde aussehen kann und welche Anforderungen damit verbunden sein werden. Es gilt, die Vorzüge im ländlichen Raum herauszustellen und zu stärken. Die Frage aller Fragen lautet: Wie soll unsere Gemeinde in 10 oder 20 Jahren aussehen? Hier ist die Einbindung der jungen Menschen unabdingbar, denn sie sind Gegenwart und Zukunft. Gleichwohl möchte ich auch auch alle anderen nicht vergessen. Wird die Corona-Pandemie unsere Gesellschaft nachhaltig verändern? Was bedeutet es, wenn sich der Büroalltag auflöst? Werden sich Homeoffice und mobile Arbeit als alternative Arbeitsform etablieren?